
Wie kühlen wir unsere Städte ab?
ensphere mit Projekt „Cooling Havens Athens“ in ZDF-Doku
Wie können wir Städte gegen steigende Temperaturen rüsten? Wie gestalten wir urbane Räume, damit Menschen darin auch in Zukunft gesund, sicher und komfortabel leben können? Landschaftsarchitektin Dimitra Theochari, Geschäftsführerin von ensphere, stellt klimaresiliente Lösungen am Beispiel Athen vor.
Die immer häufigeren Hitzewellen in Europa führen uns schmerzhaft vor Augen, wie unzureichend unsere Städte gegen extreme Temperaturen und Wetterphänomene gewappnet sind. Mit dieser Problematik beschäftigt sich die ZDF-Dokumentation „CITY VIBES: Wie kühlen wir unsere Städte ab?“. Und stellt Projekte und Ansätze vor, wie Ballungsräume im Klimawandel lebenswert bleiben können.
Die gebürtige Athenerin Dimitra Theochari, Landschaftsarchitektin und Geschäftsführerin von ensphere (Teil der ATP-Gruppe) in Hamburg, weiß, wovon sie spricht: Athen gehört zu den am stärksten von Hitze betroffenen Städten Europas. In der Doku spricht sie über die steigende Relevanz klimaangepasster Freiräume und die Wirkung von kleinen grünen Oasen in dicht bebauten Quartieren, wie sie sie im Rahmen des EU-geförderten Projekts „Cooling Havens Athens“ umsetzt.
Das Projekt zeigt, dass wirksame Klimaanpassung nicht immer mit großen Infrastrukturmaßnahmen beginnt. Oft entfalten viele gezielte Eingriffe – mehr Bäume, blau-grüne Infrastruktur, wassersensible Gestaltungskonzepte – gemeinsam eine enorme Wirkung auf Mikroklima, Biodiversität und Lebensqualität.

Hitzewellen sind längst keine Ausnahme mehr. Umso wichtiger ist es, Klimaresilienz als festen Bestandteil der Planung zu verstehen – nicht als zusätzliche Maßnahme, sondern als Grundlage für lebenswerte Städte.
Dimitra Theochari
Architektin, Landschaftsarchitektin, Geschäftsführerin ensphere
